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Sonneberger Straße 11
28329 Bremen
Tel.: 0421 - 46 70 17
Impressum
Datenschutz
Unbenanntes Dokument Wir erheben zunächst mit Ihnen Ihren persönlichen Impfstatus und erstellen einen individuellen Impfplan nach einem aktuellen Reiselandcheck einschließlich offizieller Empfehlungen und persönlichen Gesundheitsrisiken

Durchführen der Impfungen mit Dokumentation:

Standardimpfungen:



  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Grippe
  • Pneumokokken


  • Gesund im Urlaub

    Reiseimpfungen:


  • Poliomyelitis
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Typhus
  • Tollwut
  • Meningitis
  • Frühsommerenzephalitis
  • Japanische Enzephalitis (nur Beratung möglich)
  • Gelbfieber (nur Beratung möglich)

  • Malaria:

    Wir überprüfen das aktuelle Malaria-Risiko Ihres Reiseziels, welches von Faktoren wie Jahreszeit, Regenzeit oder regionale Mückenausbreitung abhängt.Wir beraten über das individuelle Risiko einer Erkrankung abhängig von Ihrer Reiseform.Die Malariaprophylaxe umfasst bei uns neben der üblichen medikamentösen Prophylaxe und Stand-by Therapie die Vermittlung allgemeiner Regeln und Tipps, insbesonders für chronisch Kranke, Schwangere und Kinder.


    Tetanus:

    Wundstarrkrampf. Akute Infektionskrankheit mit typischem Auftreten von wiederkehrenden Krämpfen der willkürlichen Muskeln. Typisch der Kaumuskelkrampf, wobei der Mund nicht geöffnet werden kann. Erreger sind Toxine des Bacillus Clostridium tetanie, dessen Sporen praktisch überall im Boden vorkommen. Deshalb nach jeder Verletzung Gefahr der Erkrankung. Vorbeugung durch die Tetanus-Schutzimpfung.


    Diphtherie:

    Ansteckende, durch den Diphterie-Bazillus hervorgerufene Infektionskrankheit, die vorwiegend Kinder befällt . Sie führt zu Fieber, Halsentzündung und betrifft manchmal auch den Kehlkopf. Die Folge sind Atembehinderungen, unter Umständen auch durch im Blut kreisende Giftstoffe (Stoffwechselprodukte der Diphterie-Bakterien) - Kreislauf- und Herzstörungen. Früher in Epidemien auftretend und nicht selten tödlich. Heute durch die verbreitete Diphterie-Schutzimpfung der Säuglinge sehr selten.



    Grippe:

    Eine spezifische, durch Myxoviren, meist Influenza A Virus, verursachte Erkrankung der Atemwege; mit Fieber, Schnupfen, Husten Kopfschmerz und Entzündung der Schleimhäute einhergehende Krankheit, die epidemisch hauptsächlich im Winter auftritt.


    Pneumokokken:

    Bakterien, Krankheitserreger, die vorwiegend den Atemtrakt befallen, bei älteren oder gefährdeten Personen wird die Schutzimpfung empfohlen.


    Poliomyelitis:

    Die Kinderlähmung ist eine hochansteckende, durch Viren übertragene Infektionskrankheit, die häufig zu bleibenden Lähmungen oder gar zum Tod führt. Durch die Durchimpfung der Bevölkerung ist sie in unseren Breiten seit etwa 1960 sehr selten geworden, obwohl die Durchimpfung der Bevölkerung eine abnehmende Tendenz zeigt. Die Krankheit beginnt mit allgemeinen Krankheitssymptomen, die meist nach ca. 14 Tagen abklingen. In wenigen Fällen, und zwar etwa in 1% der Fälle, kommt es in der Folge zu Lähmungserscheinungen oder zur Gehirnhautentzündung, die mangels adäquater Medikamente nur symptomatisch behandelt werden können und meist bleibende Schäden hinterlassen. Die Diagnose erfolgt durch Virusisolierung aus Stuhl, Liquor oder Rachensekret.


    Hepatitis A:

    Leberentzündung, die vom Hepatitis-Virus A hervor gerufen wird. Übertragung hauptsächlich durch Trinkwasser und Lebensmittel. Viele Infektionen verlaufen unerkannt. Sie heilen ohne Folgeschäden ab. Meist erkranken Kinder und Jugendliche.

    Hepatitis B:

    Ansteckung erfolgt über Blut oder Blutprodukte, auch Geschlechtsverkehr. Gefährdet sind Klinikpersonal, Dialysepatienten und "Fixer". Der Verlauf variiert von einer ganz leichten grippeähnlichen bis zur tödlichen Form. Beginn mit Übelkeit, Erbrechen und Fieber, Hautausschlag sowie Gelenkschmerzen. Nach einer Woche Gelbfärbung der Haut. Die Leber ist geschwollen. Normalerweise Ausheilung in vier bis acht Wochen. In einigen Fällen bleibt die Gelbsucht über Monate und Jahre bestehen; chronische Hepatitis.


    Typhus (Dauerausscheider):

    Typus ist eine Infektions-Krankheit, die durch Bakterien (Salmonella typhi) ausgelöst wird. Der Erreger gelangt über Nahrungsmittel wie Wasser und Milch in den Körper. Die Erkrankung beginnt nach ca. 10 Tagen mit Kopfschmerzen, Mattigkeit, konstant hohem Fieber, das evtl. wochenlang anhalten kann, grau-gelb belegter Zunge, stark beeinträchtigtem Allgemeinbefinden, langsamem Puls und Hautausschlag. Die Diagnose wird über den Erregernachweis gesichert. Einige Patienten (2- 5%) scheiden den Erreger auf Dauer aus (Keimreservoir ist oft die Gallenblase), deshalb ist die genaue Kontrolle und Behandlung der T.patienten bis zur endgültigen Ausheilung sehr wichtig.


    Tollwut:

    Rabies. Akute Viruserkrankung, die durch den Speichel erkrankter Wild- oder Haustiere auf den Menschen durch Biss übertragen wird. Ihr Verlauf ist meist tödlich, wenn nicht sofort nach dem Verdacht vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden: Sofortige Gabe von Anti-Rabies-Serum, dann aktive Rabiesimpfung.


    Meningitis (Gehirnhautentzündung):

    Akute Entzündung der Hirn- (Meningitis cerebralis) oder Rückenmarkshäute (Meningitis spinalis), beziehungsweise eine Kombination beider Erkrankungen (Meningitis cerebrospinalis). Sie kann durch Viren, Bakterien, Pilz und andere Erreger ausgelöst werden, oder auch eine Folge eines Schädelbruchs nach einer offenen Kopfverletzung sein. Es gibt weit über zwanzig Arten. Sie beginnt mit Fieber und starken Schmerzen. Der Nacken kann sich versteifen, das Bewusstsein zeitweise schwinden. Der Arzt kann durch eine Rückenmarkspunktion und eine Untersuchung der dadurch gewonnenen Rückenmarks-Flüssigkeit die Krankheit feststellen und meist schon den Erreger finden. Nach der Ursache richtet sich die Behandlung.


    Frühsommerenzephalitis:

    Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, kurz FSME genannt, ist eine von Viren verursachte Infektionserkrankung, die ein bestimmtes regionales Verbreitungsmuster aufweist. Die Übertragung erfolgt durch einen Zeckenbiss. Das Infektionsrisiko ist dementsprechend in der warmen Jahreszeit höher und beträgt zwischen 1:25 und 1:100 nach einem Biss. 70% der Infektionen verlaufen unbemerkt und harmlos. Die übrigen 30% teilen sich je zur Hälfte in grippeähnliche, ebenso harmlose Erkrankungen und in gefürchtete "echte FSME-Fälle" mit Beteiligung des zentralen Nervensystems, die meist bleibende neurologische Schäden hinterlässt. Die Diagnose erfolgt aus der Krankengeschichte und dem Nachweis von bestimmten Antikörpern im Blut. Es existiert noch keine Behandlung, die zur Heilung führt. Aus diesem Grund ist die Prophylaxe durch eine Schutzimpfung in Risikogebieten ausdrücklich zu empfehlen. Daneben sollten auch Allgemeinmaßnahmen zum Schutz vor Zeckenbissen eingehalten werden. Die Sterblichkeit beträgt insgesamt 1-2%.


    Japanische Enzephalitis:

    In Ostasien vorkommende Gehirnentzündung, die durch von Mücken oder Haustieren übertragene Viren verursacht wird.


    Gelbfieber:

    Febris biliosa. Schwarzes Erbrechen:

    In den Tropen vorkommende, durch ein Virus der Arbovirusgruppe übertragene schwere Fiebererkrankung. Es wird durch den Stich der Stechmücke Aedes aegypti von einem bereits kranken Menschen auf den anderen (Stadtgelbfieber) oder auch durch die Hämagogusmücke oder andere Waldmücken von wildlebenden Affen auf Menschen übertragen.(Dschungelgelbfieber). Endemisch in Zentralafrika sowie Süd- und Mittelamerikanischen Zonen.